Semes­ter CCM2018-06-27T09:45:13+00:00

Inter­dis­zi­pli­nä­res Modul | Zep­pe­lin Pro­jekt

In­hal­te
Ziel die­ses Mo­duls ist die ei­gen­stän­di­ge Beschäf­ti­gung mit stu­di­en­re­le­van­ten In­hal­ten und die Be­fä­hi­gung zum wis­sen­schaft­li­chen Ar­bei­ten. Die Stu­die­ren­den wer­den an­ge­hal­ten, eine wis­sen­schaft­li­che For­schungs­fra­ge selbst­stän­dig zu for­mu­lie­ren, durch die An­wen­dung von Theo­ri­en und wis­sen­schaft­li­che Me­tho­den zu be­ar­bei­ten und Ihre For­schungs­er­geb­nis­se zu in­ter­pre­tie­ren.
Die Er­geb­nis­se wer­den in einer uni­ver­si­täts­öf­fent­li­chen Ab­schluss­kon­fe­renz prä­sen­tiert. Das Lehr­for­schungs­pro­jekt wird flan­kiert von einem in­ter­dis­zi­pli­nä­ren Se­mi­nar und Me­tho­den­kur­sen. Die Stu­die­ren­den wer­den in ihrer Pro­jekt­ar­beit von einem wis­sen­schaft­li­chen Be­treu­er un­ter­stützt.

Qua­li­fi­ka­ti­ons­zie­le
Die Stu­die­ren­den wer­den gleich im ers­ten Se­mes­ter dazu be­fä­higt, sich wis­sen­schaft­li­chen Fra­ge­stel­lun­gen im Rah­men einer in­di­vi­du­el­len Haus­ar­beit zu stel­len und die­se zu be­ar­bei­ten. Dar­über hin­aus ler­nen die Stu­die­ren­den, sich im Rah­men von einer Grup­pen­ar­beit wis­sen­schaft­li­chen Fra­ge­stel­lun­gen zu wid­men und dabei Ex­per­ten­wis­sen aus un­ter­schied­li­chen Dis­zi­pli­nen zu er­schlie­ßen und sich zu­nut­ze zu ma­chen. Durch die Vor­stel­lung mul­­ti- und trans­dis­zi­pli­nä­rer For­schungs­me­tho­den wer­den sie in die Lage ver­setzt, sich ein For­schungs­feld oder ein ge­sell­schaft­li­ches Pro­blem­feld zu er­schlie­ßen. Dabei kommt es dar­auf an, die Pro­zes­se der Ko­ope­ra­ti­on und Ko­or­di­na­ti­on in einem Pro­jekt­team zu de­fi­nie­ren und zu steu­ern. Im Rah­men des Mo­duls ler­nen die Stu­die­ren­den ein ak­tu­el­les ge­sell­schaft­li­ches Pro­blem­feld so zu be­ob­ach­ten und ein­zu­gren­zen, dass es in einem Pro­jekt um­setz­bar und öf­fent­lich prä­sen­tier­bar wird. Hier­zu wer­den ihnen die je­weils not­wen­di­gen For­men & Metho­den wis­sen­schaft­li­chen Ar­bei­tens auf­ge­zeigt und ge­mein­sam er­ar­bei­tet.

Lehr­ver­an­stal­tun­gen im Modul:
| Fach­li­che Per­spek­ti­ven
| Me­tho­den­work­shop I
| Me­tho­den­work­shop II
| Grup­­pen-Pro­­jek­t­ar­beit

Inter­dis­zi­pli­nä­res Modul | Wis­sen­schaft­li­che Grund­la­gen

In­halt
Im Modul wer­den grund­le­gen­de wis­sen­schafts­theo­re­ti­sche Fra­ge­stel­lun­gen be­han­delt, zen­tra­le wis­sen­schafts­theo­re­ti­sche Kon­zep­te, Theo­ri­en und Kon­tro­ver­sen in den Wir­t­­schafts-, So­zi­al- und Kul­tur­wis­sen­schaf­ten er­läu­tert, sowie auf die Be­son­der­hei­ten in­ter­dis­zi­pli­nä­ren Ar­bei­tens und For­schens ein­ge­gan­gen. Fer­ner wer­den die Grund­la­gen wis­sen­schaft­li­chen Ar­bei­tens ver­mit­telt.

Mög­li­che The­men des Moduls sind u.a.:
| Was ist Wis­sen­schaft?
| Theo­ri­en, Me­tho­den, Hy­po­the­sen
| Was ist Wir­t­­schafts-, So­zi­al- und Kul­tur­wis­sen­schaft?
| Kon­zep­te von In­ter­dis­zi­pli­na­ri­tät
| We­bers Pro­gramm der Wis­sen­schafts­leh­re (Ob­jek­ti­vi­tät und Wert­frei­heit)
| Pop­pers Kri­ti­scher Ra­tio­na­lis­mus
| Kuhns Theo­rie des Pa­ra­dig­men­wech­sels
| La­ka­tos’ For­schungs­pro­gramm
| Fey­er­a­bends Me­tho­den­plu­ra­lis­mus
| Lyo­tard und das post­mo­der­ne Wis­sen
| Ge­ertz und die dich­te Be­schrei­bung
| Wis­sen­schaft und wis­sen­schaft­li­che Theo­ri­en als ge­sell­schaft­li­ches Kon­strukt

Qua­li­fi­ka­ti­ons­zie­le
Die Stu­die­ren­den sol­len nach dem Be­such des Se­mi­nars ver­schie­de­ne wis­­sen­­schafts- und er­kennt­nis­theo­re­ti­sche Grund­kon­zep­tio­nen in den Wir­t­­schafts-, So­zi­al- und Kul­tur­wis­sen­schaf­ten ken­nen und in der Lage sein, die­se kri­tisch auf­ein­an­der zu be­zie­hen, sowie wis­sen­schaft­li­che Vor­ge­hens­wei­sen vor dem Hin­ter­grund wis­sen­schafts­theo­re­ti­scher Ent­wick­lun­gen und ak­tu­el­ler Her­aus­for­de­run­gen zu be­wer­ten.

Lehr­ver­an­stal­tun­gen im Modul:
| Wis­sen­schafts­theo­rie
| Wis­sen­schaft­li­che Ar­beits­wei­sen

Inter­dis­zi­pli­nä­re Per­spek­ti­ven

In­halt
Die­ses Modul setzt sich zu­sam­men aus den Lehr­ver­an­stal­tun­gen der pro­gramm­spe­zi­fi­schen Pflicht­mo­du­le aller BA-Stu­­di­en­­pro­gram­­­me. Stu­die­ren­de kön­nen aus ins­ge­samt 7 Lehr­ver­an­stal­tungen 3 Lehr­ver­an­stal­tun­gen frei wäh­len.

Qua­li­fi­ka­ti­ons­zie­le
Stu­die­ren­de kön­nen be­reits ab dem ers­ten Se­mes­ter, neben ihren Pflicht­kur­sen wei­te­re Schwer­punk­te in Ihrem Stu­di­um set­zen und Ein­bli­cke in die wis­sen­schafts­theo­re­ti­sche Heu­ris­tik und Me­tho­dik an­de­rer Dis­zi­pli­nen sys­te­ma­tisch ge­win­nen.

Lehr­ver­an­stal­tun­gen im Modul
| Ein­füh­rung in kom­mu­ni­ka­ti­ons­wis­sen­schaft­li­che Fra­ge­stel­lun­gen
| Ein­füh­rung in kul­tur­wis­sen­schaft­li­che Fra­ge­stel­lun­gen
| Kul­tur­ge­schich­te
| Ein­füh­rung in die Be­triebs­wirt­schafts­leh­re
| Ein­füh­rung in die Volks­wirt­schafts­leh­re
| Be­trieb­li­ches Rech­nungs­we­sen
| Pro­blem­ge­schich­te der So­zio­lo­gie

Pflicht­mo­du­le (1 aus 2):

Qua­li­ta­ti­ve und quan­ti­ta­ti­ve Metho­den der empi­ri­schen Sozi­al­for­schung
| Dis­kurs- & Inhalts­ana­ly­se, Inter­view
| Ver­hal­tens­be­ob­ach­tung & Expe­ri­ment, Fra­ge­bo­gen­stu­die

Metho­den der Kunst- & Kul­tur­wis­sen­schaft
| Metho­den der Bild­wis­sen­schaft
| Metho­den der Kul­tur- & Medi­en­wis­sen­schaft
| Metho­den der Musik­wis­sen­schaft

Wahl­pflicht­mo­du­le:

Mas­sen­me­di­en, Medi­en­wan­del & Digi­ta­li­sie­rung
| Theo­rie, Kri­tik & Ana­ly­se der Mas­sen­kom­mu­ni­ka­ti­on
| Mas­sen­me­di­en & Moder­ne
| Medi­en­wan­del & Digi­ta­li­sie­rung
| Media­ti­sie­rung & Medi­en­kul­tur

Medi­en­pra­xis
| Pra­xis der Nach­rich­ten­me­di­en
| Pra­xis der Unter­hal­tungs­me­di­en
| Medi­en­prak­ti­sche Work­shops

Stra­te­gi­sche Kom­mu­ni­ka­ti­on
| Kom­mu­ni­ka­ti­on in Orga­ni­sa­tio­nen
| PR & Stra­te­gi­sches Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ma­nage­ment
| Sozi­al­psy­cho­lo­gi­sche Aspek­te von Kom­mu­ni­ka­ti­on
| Psy­cho­lo­gie der Ent­schei­dun­gen

Inter­dis­zi­pli­nä­re Ergän­zung
| Inter­dis­zi­pli­nä­re Ergän­zung Kom­mu­ni­ka­ti­on 1+2

 

Hum­boldt-Jahr

Das Hum­boldt-Jahr bie­tet den Stu­die­ren­den in einer fort­ge­schrit­te­nen Pha­se ihres Stu­di­ums drei Optio­nen, ihr Stu­di­um indi­vi­du­ell zu gestal­ten. Die Stu­die­ren­den haben die Mög­lich­keit, sich für eine die­ser drei Optio­nen zu ent­schei­den.

Die ers­te Opti­on ist die enge for­schungs­ori­en­tier­te Anbin­dung des Stu­die­ren­den an einen Lehr­stuhl, ein For­schungs­clus­ter, einen For­schungs­ver­bund oder ein For­schungs­cen­ter. Die zwei­te Opti­on ist die Ver­wirk­li­chung eines eigen ent­wi­ckel­ten Pro­jek­tes unter wis­sen­schaft­li­cher Beglei­tung, wel­ches auch eine For­schungs­fra­ge bear­bei­tet. Die drit­te Gestal­tungs­op­ti­on des Hum­boldt-Jah­res besteht in der wei­te­ren fach­li­chen Ver­tie­fung.

Die kon­kre­ten Inhal­te und Lern­zie­le der ver­schie­de­nen Modu­le sind in den ent­spre­chen­den Modul­be­schrei­bun­gen auf­ge­führt.

Ver­fas­sen der Bache­lor-Arbeit und Ver­tei­di­gung der The­sen vor einem Prü­fungs­aus­schuss.

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